Beiträge vom Februar, 2008

29.02. – Ein verherendes Datum für Phonak!

Freitag, 29. Februar 2008 21:46

Heute ist mir ein interessanter Bug in der aktuellen Anpasssoftware von Phonak aufgefallen (iPFG 2.0 seit ca. 2 Wochen aktuell): Am heutigen Freitag den 29.02. hat das iPFG auf keinem unserer PCs nicht mehr funktioniert. Auch das “Allheilmittel drüber installieren” hat keine Besserung gebracht Ein Anruf bei dem Software-Support von Phonak hat dann meine Vermutung bestätigt: Bei der Entwicklung der iPFG wurde 2008 als Schaltjahr nicht beachtet. Dieser Fehler in der iPFG-eigenen Datenbank führe dann dazu, dass die Software sich direkt nach dem erfolgreichen Laden mit einem unbekannten schweren Ausnahmefehler verabschiedete. Ein Workaround war von seitens Phonak auch schon parat: Datum des betroffenen PCs auf den 01..03 umstellen…

Thema: Hörgeräteakustik | Kommentare (0) | Autor: Nicolas Dorwig

Traurige Realität in der Service-Wüste “Deutschland”

Mittwoch, 27. Februar 2008 10:21

Das beeindruckenste Beispiel für die Service-Wüste “Deutschland” ist mir gestern in der Hauptpost in Mainz begegnet: Am Schalter neben mir kommt eine offensichtlich blinde Frau (Weißer Stock, schwarze Sonnenbrille, Blindenbinde) mit einem großen Paket an, dass sie mit der Deutschen Post verschicken möchte. Der Postangestellte weißt sie dann relativ barsch darauf hin, dass sie den Paketaufkleber nicht ordnungsgemäß ausgefüllt hat. Die Frau ist verständlicherweise  “leicht irritiert”, und weißt subtil darauf hin, dass sie blind sei und demnach den Paketaufkleber nicht ausfüllen kann. Der Postangestellte beharrt zunächst noch darauf, dass “jeder Kunde dazu verpflichtet sei, den Paketaufkleber ordnungsgemäßg auszufüllen”, dann scheint er die Lage dann aber doch zu checken und läst sich dazu herab der blinden Frau den Paketaufkleber “ordnungsgemäß” auszufüllen.

Ich will den ganzen Vorgang jetzt hier eigentlich nicht mehr weiter kommentieren, aber das ist mit Abstand das mieseste, wass ich ich bei der Post erlebt habe.

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Nicolas Dorwig

Einfach mal entspannt auf die Arbeit kommen…

Dienstag, 26. Februar 2008 12:36

Heute morgen hat einfach zeitlich mal alles so perfekt geklappt, dass ich mich mit einem “Tall Hazelnut Macchiato 2 Go” von Starbucks belohnen musste. Hier also eine kleine Impression von meinem heutigen Weg zur Arbeit! Kein Stau, öffentliche Verkehrsmittel waren pünktlich, kein Stress…

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Nicolas Dorwig

Sonntag, den 24.02.2008

Sonntag, 24. Februar 2008 11:28

Sorry, war heute den ganzen Tag nicht zuhause, daher gab es auch kein Foto, dafür hoffentlich dann nächsten Sonntag wieder mit besonders schönem Wetter!

Thema: Sonntag, den xx.xx.xx | Kommentare (0) | Autor: Nicolas Dorwig

Fähigkeiten, die die Menschheit bald nicht mehr braucht

Mittwoch, 20. Februar 2008 15:42

Scobleizer hat einen interessanten Beitrag geschrieben, welche Fähigkeiten in dern letzten Jahrzehnten immer mehr an Bedeutung verloren haben und in Zukunft obsolet werden. Aus diesen Überlegungen und den Kommentaren in seinem Blog ist ein Wiki enstanden, in dem jeder Fähigkeiten beschreiben kann, die in Zukunft nicht mehr gebraucht werden und die den Menscheit nicht mehr nützlich sind. Eine interessante Sache, wie ich finde, denn viele Dinge, die vor einigen Jahrzehnten noch zum Handwerkszeug bestimmter Berufsgruppen gehört haben sind heute mittlerweile überholt und werden unter Umständen gar nicht mehr gelehrt.

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Nicolas Dorwig

Alternativen zum eeePC?

Dienstag, 19. Februar 2008 14:43

Wie heute bei heise.de berichtet scheint die britische Firma Elonex eine Alternative zum eeePC zu planen. Gegen Ende Februar diesen Jahres soll das Gerät vorgestellt werden. Es handelt sich wie beim eeePC um ein sehr kleines, extrem portables Subnotebook, mit minimaler Ausstattung zum Surfen und Mailen unterwegs. Ähnlich wie beim eee hat man ein 7″ großes Display als Anzeige zur Verfügung und eine speziell auf das Gerät abgestimmte Linux-Distro als Betriebssystem. Leide ist die Website von Elonex momentan “geheist” daher sind nähere Infos momentan nicht möglich. Bleibt abzuwarten wie sich der Markt für dieses und ähnliche Geräte weiterentwickelt.

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Nicolas Dorwig

Blogs-Lesen als Markforschungs-Tool? Stichwort User-Generated-Market-Research

Montag, 18. Februar 2008 19:46

Im Zusammenhang mit dem Verkausstart des eeePCs vor einigen Wochen in Deutschland habe ich mir die vergangenen Tage folgende Gedanken gemacht: Wie sicher jeder weiß hat es Asus nicht geschafft, die Nachfrage an eeePCs auch nur ansatzweise zu befriedigen. Woran das jetzt lag? Ich weiß es nicht aber vielleicht hätten die verantwortlichen bei Asus mal einen Blick in die zahlreichen Gadget-Blogs werfen sollen, die den eeePC schon kurz nach der Markteinführung als Dauerthema hatten. Es gibt ja auch einige Blogs, die sich ausschließlich mit dem Thema eeePC beschäftigen.

Ich bin mir sicher, dass es in Zukunft (Etwas Erfahrung und Einfühlungsvermögenfür die Blogosphäre vorausgesetzt) möglich sein wird aus dem Hype neuer Gadgets der schon oft vor der Markreife die Blogs und Foren des Netz bevölkert, eine “Formel” abzuleiten, wie erfolgreich ein Produkt bei Zielgruppe ankommen wird. Ich denke, dass es schon lange vor dem Verkausstart des eeePCs klar war, dass das Teil der totale Knaller werden wird. Das Gerät war ja wirklich von vielen Menschen geradezu sehnsüchtig erwartet, weil es sowas eben bs jetzt noch nie gab.

Aber warum haben die Verantwortlichen nicht mal einen Blick “in die Community” geworfen? (Ich unterstelle es ihnen einfach mal ;-) )Wird das weltweit umspannende Netzwerk aus Bloggern und Forenbetreibern als so wenig ernstzunehmend eingeschätzt? Ich denke dass Blogs und der ganze andere Web-2.0-Kram mittlerweile aus dem Nischendasein entsprungen ist und Jedem klar sein sollte das Blogs ein extrem wirkungsvolles Modell sind um Meinungen zu bilden und zu kommunizieren. Die Zeiten, in denen jedes Blog nur ein einfaches online publiziertes Tagebuch darstellt sind in vielen Fällen ja schon vorbei. Blogger wollen sich der Welt mitteilen und das eben zu allen Themen, die sie bewegen und nicht nur was es heute morgen zum Frühstück gab und wo der nächte Sommerurlaub hingeht.

Eine Parallele die ich sehe sind bspw. die “Erlkönige” in der Automobilindustrie. Kurz vor der Markeinführung eines neuen Wagens tauchen an strategisch gut gewählten Stellen auf einmal teilweise unkenntlich gemachte Prototypen auf. Diese finden dann schnell den Weg in die Automobilzeitschriften und Auto-Foren dieser Welt, die Leser und User reden drüber, Verantwortliche der Automobilhersteller lesen diese Beiträge und lassen diese “gratis generierten” Verbesserungsvorschläge in die weitere Modellentwicklung mt einfließen. Ich denke dass auf diese Weise auch abgeschätzt werden könnte welchen wirtschaftlichen Erfolg ein Produkt bieten wird.

Ich hoffe, dass ich mit meiner Ausführung nicht zu weit ausgeholt habe, und klar geworden ist, worauf ich hinaus will: Blogs sind die Stimmen der potentiellen Käufer, multipliziert mit der Meinung der Öffentlichkeit. Ich könnte mir vorstellen, dass sich für einen Hersteller (und das betrifft jetzt jede Branche) eine sehr viel bessere Erfolgserwartung für ein neues Produkt ergibt, wenn etwas mehr Zeit investiert wird um gelegentlich mal in den Blogs dieser Welt zwischen den Zeilen zu lesen.

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Nicolas Dorwig

Sonntag, den 17.02.2008

Sonntag, 17. Februar 2008 19:20

Thema: Sonntag, den xx.xx.xx | Kommentare (0) | Autor: Nicolas Dorwig

Neue Ansage-Stimmen in der S-Bahn der RMV

Freitag, 15. Februar 2008 9:00

Heute morgen bin ich auf dem Weg zur Arbeit in der S-Bahn fast vom Sitz gefallen: Die S-Bahnen der RMV sind jetzt scheinbar über Nacht mit einer modernen, automatischen Band-Ansage ausgestattet worden. Der übliche Charme der auf ur-hessisch dahingenuschelten Ansagen (“Näschsderhald: Wissbaadeoschtausschtieschinfaddrischdung [Gedankenpause] Reschds…”) ist jetzt durch eine klinisch aufgenommene perfekt akzentuierte Frauenstimme ersetzt worden. (Errinnert etwas an die Announcer-Stimmen aus Computerspielen) Leider auch mit einer erheblichen Lautstärke (Daher auch meine morgentliche Tendenz vom Sitz zu fallen…) und mit einem Kling-Klang-Klong-Xylophon-Jingle. Spektakulär! Im Interesse der Scherhörigen Fahrgäste sicher eine Bereicherung, aber halt auch leicht aufdringlich.

Ich weiß nicht ob ich heute morgen eine Test-Ballon-S-Bahn erwischt habe, aber ich kann mir vorstellen, dass jetzt tatsächlich alle Nahverkehrszüge der RMV damit ausgestattet werden.

Snippet des Tages: Für läppische 21,50 € könnte man ein Konzert von Scooter besuchen gehen… (Offenbach Stadthalle 09.04.2008) Ich wusste garnicht, dass die noch “Musik” machen! Hyper hyper!!!! Wie gesagt… Könnte man… (Gesehen auf dem Titelblatt des Veranstaltungsteils der Rhein-Main-Presse)

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Faszination für das Spiel Go

Mittwoch, 13. Februar 2008 13:56

In den letzten drei Wochen habe ich mich sehr intensiv mit dem asiatischen Brettspiel Go beschäftigt. Die anfängliche Faszination hält auch immer noch an und es kann gut sein, dass Go-Spielen demnächst zu einer meiner neuen Freizeitbeschäftigungen gehören wird.

Zum einen beeindruckend ist die unglaubliche Komplexität von Go. Es gibt unglaubliche 4,63 × 10170 unterschiedliche Stellungen auf einem Go-Brett (Im Vergleich dazu bei Schach sind “nur” 1043 Stellungen möglich.) Dies soll nur mal verdeutlichen wie vielfältig eine Partie Go ausfallen kann und das es nach wie vor unmöglich ist ein gutes spielstarkes Computerprogramm zu entwickeln, dass auch einen Meister Probleme bereiten könnte.

Für alle, die das Spiel Go nicht kennen hier eine kurze Einführung:

  • Gespielt wird auf einem Spielbrett, dass mit 19×19 Linien in 381 Schnittpunkte eingeteilt ist. (In der Anfängerphase wird auch oft auf einem 9×9 oder 13×13 Brett gespielt, bei Tunieren sind jedoch immer 19×19 üblich) Jeder Spieler spielt ähnlich wie beim Schach abwechselnd je einen schwarzen bzw. weißen Stein auf das Brett. Die Steine werden jedoch nach dem Setzten nicht mehr bewegt und verblieben bis zum Spielende an der Stelle wo sie liegen (Mit Außnahme, dass sie geschlagen werden!)
  • Ziel es Spiels ist es mit den Steinen der eigenen Farbe ein möglichst großes Gebiet aus Schnittpunkten auf dem Spielbrett abzustecken und den Gegner natürlich daran zu hindern genau dieses Ziel zu erreichen.
  • Dabei sind eigentlich nur 3 Regeln wichtig: 1. Wenn ein Steine keine Freiheit (Freie Schnittpunkte um den Stein herum – jedoch nicht diagonal vom Stein aus gesehen) mehr hat wird er vom Brett genommen – 2. Selbstmord ist verboten (Man darf einen Stein an keine Stelle setzen, an der er nach dem Zug keine Freiheit mehr hätte) 3. Ko-Regel: Ein Stein darf nicht geschlagen werden, wenn dadurch die bereits bestehende Situation auf dem Brett wiederholt werden würde (Soll Endlosschleifen verhindern.)
  • Das Ende einer Partie ist erreicht, wenn beide Spieler direkt nacheinander keinen sinnvollen Zug mehr sehen und passen. Gewonnen hat dann der Spieler der nach dem Verrechnen der gefangenen und geschlagenen Steine die meisten Schnittpunkte auf dem Spielfeld mit seinen Steinen umschlossen hat.
  • Die Spieler werden ähnlich wie bei Kampfsportarten in Schüler- (kyu) und Meistergrade (dan) eingeteilt. Durch dieses System ist es auch wieder ähnlich wie beim Schach möglich die Spielstärke eines Gegners einzuschätzen, aber auch durch ein Handycap-System das Spielen von interessanten Partiene gegen deutlich stärkere und schwächere Spieler zu ermöglichen.

Diesen Einblick nur als kurze Übersicht, wer jetzt neugierig geworden ist sollte sich die Linkliste am Ende dieses Beitrags ansehen. Alle (Sonder-)Regeln und den Ablauf einer Go-Partie zu beschreiben würde den Rahmen dieses Artikels sprengen! (Dafür kann ich den Artikel bei Wikipedia über Go empfehlen) Ich kann Jedem der sich für Go interessiert nur nahelegen sich schnellstmöglich Zugang zu einer der vielen Go-Spiele-Abende in Deutschland zu verschaffen. Nachdem ich im Internet so viel über das Spiel erfahre habe wollte ich es dann doch näher kennen lernen und ich finde dass das eigentlich nur im Reallife mit echten Menschen, echten Steinen und einem echten Brett geht! ;-) Grüße an dieser Stelle an den Wiesbadener Go-Treff (WiGo)

Ich werde mit Sicherheit in Zukunft häufiger von meinen Erfahrungen und Erlebnissen in Zusammenhang mit Go berichten. Anbei noch mein Ranggraph vom KGS-Internet-Go-Server auf dem ich regelmäßig unter dem Namen noiz1709 ein paar Partien (meist abends) spiele um Routine zwischen den Spielabenden zu bekommen.

KGS-Ranggraph für noiz1709
(Dieser Ranggraph ist momentan noch nicht offiziell, da ich noch keine gewerteten Spiele absolviert habe )

Interessant ist vielleicht zum Abschluss noch eine kleiner Einblick, wie sich Go im Laufe der letzten Jahre weiterentwickelt hat: Noch vor wenigen Jahren war Go in Europa und der nicht-asiatischen Welt eher unbekannt. In Japan wurde Go als Spiel für alte Leute angesehen , der Nachwuchs blieb aus, weil Go einfach nicht “cool” war. Das änderte sich schnell als in Japan ein Manga und die dazu passende Animé-Serie “Hikaru no Go” veröffentlich wurde in der ein Schüler durch den jahrtausend alten Geist eines verstorbenen Go-Meistert nach und nach Zugang zu dem Spiel findet. In der asiatischen Welt kann man Go auf einem sehr hohen und professionellen Level betreiben. Die Wenigen, die die harte Schule als Go-Profi bestehen können damit sogar ihren Lebensunterhalt bestreiten.

Hier zeigt sich für mich eine große Faszination für das Spiel: In der 4000 Jahre andauernden Geschichte von Go (es zählt zu den ältesten Brettspielen der Welt) haben sich die Regeln nur ganz geringfügig verändert, das Spielmaterial ist schlicht und immer noch sehr traditionell. Trotzdem übt es auf viele Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen eine immer noch große Fasznation aus. Dieses Spiel, in dem man auch viele philosophische und selbst-reflektierende Elemente findet hat sich also nahezu unverändert bis in das 21. Jahrhundert behaupten können.

Linkliste:

Deutscher Go-Bund (http://www.dgob.de) Das Portal für die Go-Szene in Deutschland)

Sensei’s Library (http://senseis.xmp.net) Das Ultimative Archiv für alles was das Thema Go betrifft

KGS-Server (http://www.gokgs.com) Go im Internet spielen (Java-Applet, für alle Betriebssysteme)

Hebsacker Verlag (http://www.hebsacker-verlag.de) Spielmaterial und Bücher

Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Go_%28Spiel%29) Artikel über das Spiel Go im Wiki – Gute Regelerklärung)

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Nicolas Dorwig

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