Beitrags-Archiv für die Kategory 'Allgemein'

QR-Codes – Wann kommt der Durchbruch?

Mittwoch, 24. März 2010 12:35

Bis jetzt sind QR-Codes immer noch ein Phantom, dass zwar immer mal wieder in den Medien am Rande erwähnt wird, (Allerdings eher in der Kategorie “Ahhjaa, is ja auch mal ganz nett zu wissen.”) den richtigen Durchbruch vermisse ich immer noch. Dabei sind QR-Codes extrem praktisch. Besonders in Verknüpfung mit einem Android-Smartphone und einem QR-Reader (Diesen Scanner kann ich für Android wärmstens empfehlen!) habe ich in den letzten 2 Monaten so viele Codes gescannt, wie vorher noch nie!

Besonders für den Zugriff auf den Android-Market haben sich QR-Codes bei mir durchgesetzt. In einem Blog oder einer Website von einem neuen App gelesen? Sehr oft habe ich in der letzten Zeit im betreffenden Beitrag einen QR-Code gesehen, der mich direkt zum Download des Apps oder der Entsprechenden Seite im Market gebracht hat. Nie wieder lange und unhandliche URLs per Touchscreen umständlich abtippen sondern einfach nur vom Bildschirm abscannen. Mal sehen ob sich das Thema QR-Codes jetzt mal ein bischen positiv weiterentwickelt.

Wie ich gehört habe sind die QR-Codes und artverwandte 2D-Barcodes ja in Japan der letzte Schrei. Frage mich nur, warum es hier in Europa so lange dauert. Hat jemand dazu andere Beobachtungen gemacht? Kennt jemand DIE Killer-Applikation für QR-Codes? Würde mich einfach mal interessieren!

Hier noch mal zum Testen ein QR-Code der z. B. auf mein Facebook-Profil verlinkt.

qrcode

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Nicolas Dorwig

Treffen der Generationen: HTC Magic (2009) vs. Atari Portfolio (1989)

Mittwoch, 30. Dezember 2009 10:21

Nach 20 Jahren der PDA- und Smartphone-Geschichte ist es nun endlich Zeit für den ultimativen Showdown: Ein aktuelles Android-Phone von HTC gegen DEN Handheld-Computer der 80er Jahre. Wer wird sich im harten Alltag bewähren? Welches Gerät bietet mehr für’s Geld? Das soll dieser knallhart recherchierte Test ermitteln!

Zunächst die harten Fakten der beiden Kontrahenten:

HTC Magic

Erscheinungsdatum: 2009
Größe: 113 x 55 x 14 mm
Gewicht: 118 g
Prozessor: Qualcomm MSM7201a mit 528 MHz
Speicher: 192 MB RAM, 512 MB ROM + Erweiterung bis 8 GB mit microSD-Karten
Schnittstellen: GSM, UMTS, Bluetooth, WLAN, USB
Display: TFT-Touchscreen mit 320 x 480 Pixel und 65536 Farben
Tastatur: Virtuelle On-Screen Tastatur
Betriebssystem: Android 1.6 (Stand 4. Quartal 2009)
Kaufpreis: ca. 380 €

Atari Portfolio

Erscheiungsdatum: 1989
Größe:26 x 197 x 98 mm
Gewicht: 433 g (ohne Batterien)
Prozessor: Intel 80C88 mit 4,9 MHz
Speicher: 128 kB RAM 256 kB ROM + 64 oder 128 kB in Speicherkarten
Schnittstellen: RS-232 Schnittstelle oder Parallelport als Erweiterungs
Display: Schwarzweiß-LCD-Display mit 240 x 64 Pixel (= 8 Zeilen zu je 40 Zeichen)
Tastatur: Echte 63-Tasten Folientastatur
Betriebssystem: DIP 2.11 (vergleichbar mit DOS)
Kaufpreis: 999 DM (1989)

Die beiden Geräte werden sich im folgenden in den Disziplinen “Usability und Praxistauglichkeit”, “Connectivity und Schnittstellen”, “Erweiterbarkeit” und “Coolness-Faktor” bewähren müssen.


HTC vs. Atari: Wer wird gewinnen?

Usability und Praxistauglichkeit:

Im direkten ersten Vergleich fällt natürlich auf, dass das HTC Magic deutlich tragbarer und kompakter als der Atari Portfolio ist. In der heutigen Zeit, in der Geräte immer und überall verfügbar sein müssen sicherlich ein deutlicher Pluspunkt für das Magic. Auf der anderen Seite war man 1989 schon ziemlich froh diese geballte Rechenpower des Atari Portfolio überhaupt tragbar zur Verfügung zu haben.  Auch die Tastatur sollte nicht vernachlässigt werden: Mit etwas Übung ist auf dem Portfolio ohne Probleme echtes 10-Fingersystem möglich, der solide Druckpunkt und das sanfte Klackern über den eingebauten Mono-Lautsprecher geben eine zuverlässige Rückmeldung. Das HTC hat keine physische Tastatur, dafür versucht es durch leichte Vibrationen eine taktile Rückmeldung des Touchscreen zu vermitteln. Das ermüdungsfreiere Schreiben ist jedoch definitiv auf dem Portfolio möglich. Zur Praxistauglichkeit muss man sicherlich auch die Standbyzeit mit einbeziehen: Der Praxistests zeigen bei mit (je nach Nutzung des Geräts) beim Magic ca. 2-3 Tage, bei täglicher Nutzung des Portfolio(ca 1-2 Stunden pro Tag) kommt man ungeschlagen auf rekordverdächtige 3-4 Wochen mit einer Batterieladung! (3 Alkaline AA-Batterien).

Beide Geräte verfügen schon von Haus aus über eine umfangreiche Grundausstattung an Software so dass die gängigen Tätigkeiten, die man von einem mobilen Gerät erwartet auch ohne viel Aufwand bewältigt werden können. Beim HTC Magic wird mehr Wert auf Kommunikation und Vernetzung gelegt, der Atari Portfolio hingegen bietet mit 5 vorinstallierten Büroprogrammen (Textverarbeitung, Lotus 1-2-3-kompatible Tabellenkalkulation, Adressverwaltung, Kalender und Taschenrechner) eine solide Basis für das mobile Office.

Zwischenstand: In dieser Kategorie gewinnt das Magic knapp mit 4 von 5 möglichen Punkten aufgrund der guten Portabilität. Abzüge gibt es für die schlechte Tastatur. Die vollständige QUERTZ-Tastatur des Portfolio ermöglicht auch längeres ermüdungsfreies Schreiben. Ein ca. 500 Gramm schweres Gerät in der Größe einer VHS-Videokasette trägt jedoch keiner gerne mit sich herum. Dafür gibt es 3 von 5 Punkten.


Der Größenvergleich ist “interessant”…

Connectivity und Schnittstellen:

Was wäre ein mobiles Gerät ohne seine Schnittstellen zur Außenwelt? Gerade in der heutigen Zeit ist es elementar wichtig mit dem portablen Gerät mit der ganzen Welt in Verbindung zu stehen. Dies ist dann auch ohne Zweifel die Disziplin des HTC Magic: Dank WLAN, UMTS und Bluetooth sowie einer USB-Schnittstelle bleiben einem alle Wege der Vernetzung mit der Welt offen! Schnell mal einen Blogartikel von unterwegs editieren? Den Server per SSH administrieren? Twittern und Emails lesen? Alles kein Problem! In dieser Disziplin muss der Portfolio hingegen einen herben Rückschlag hinnehmen: Die einzige Anbindung nach “außen” ist der Erweiterungsport auf der rechten Seite, an den man wahlweise eine serielle oder parallele Schnittstelle anschließen kann. Wem das nicht ausreicht, der kann sich im Internet verschiedene Do-It-Yourself-Bauprojekte raussuchen die unter anderem auch eine Ethernetschnittstelle hervorgebracht haben.


Der parallele Erweiterungsport.

Programme auf dem Atari zu installieren gestaltet sich  zudem etwas umständlicher, da zunächst die Programme über die parallele Schnittstelle mittels der auf einer Diskette mitgelieferten Software übertragen werden müssen.

Zwischenstand: Wer wirklich Wert auf eine gute Anbindung an alle Netze legt der ist sicher mit dem HTC Magic besser ausgerüstet. Das bedeutet eindeutig 5 von 5 möglichen Punkten. Der Atari Portfolio muss sich jedoch nicht wehrlos geschlagen geben: Die Unterstützung auch altertümlicher und exotischer Schnittstellen ist sicher für die ein oder andere Berufsgruppe nocht wichtig! Somit 2 von 5 Punkten für den Atari!


Erweiterbarkeit:

Was wäre ein mobiles Gerät ohne die Möglichkeit es zu erweitern und individuell an die persönlichen Anforderungen anzupassen? Auch hier hat das HTC Magic auf den ersten Blick die Nase vorne: Speicherplatz bietet das Gerät schon von Haus aus in größeren Mengen. Wem das nicht reicht der kann in Form von microSD-Karten immer noch nachlegen. Der Androidmarket bietet für jeden noch so abstrusen Anwendungsfall das passende App und das Android Betriebssystem bietet aufgrund der OpenSource-Strategie auch für die Zukunft sicher noch unbegrenzte Möglichkeiten.


ca. 8.000.000 kB treffen auf 64 kB

Aber auch der Portfolio bietet dem stolzen Besitzer vielerlei Möglichkeiten der Erweiterung und Anpassung. Zwar sind die Speichermedien mit 64 kB etwas “unterdimensioniert” (Die Datei post.php von Wordpress bspw. ist ca 61 kB groß, würde also gerade so auf eine der Speicherkarten passen) trotzdem hat der Portfolio auch heute noch eine treue Fangemeinde und gegenüber dem Androidmarket gut 20 Jahre Vorsprung was die Softwareentwicklung durch Hobbyprogrammierer angeht.


Geballte 128 kB Speicher!

Als Zwischenstand bleibt zu sagen: Beide Geräte bieten die Möglichkeit den internen Speicher zu erweitern, beide Geräte haben ein großes Potential an Erweiterungssoftware. Somit kommen wir auf 5 von 5 Punkten für das HTC Magic und 4 von 5 Punkten für den Atari Portfolio (Punktabzug dafür dass die Speicherkarten als Puffer eine Batterie benötigen!)

Coolness-Faktor:

Ahhh! Endlich die subjektivste aller Disziplinen. Hier hat es das HTC Magic schon deutlich schwerer: Man muss schon zugeben dass HTC in keiner Form ein Designklassiker à la iPhone gelungen ist. Das Magic ist gefällig, ohne aufzufallen. Ein Durchschnitts-Gerät in einer Durchschnitts-Form. Anders sieht es beim Atari Portfolio aus: Wer dieses Gerät aus der Tasche zieht und aufklappt hat sicherlich alle Blicke auf sich gerichtet. Das war 1989 so und das auch zukünftig so bleiben! Das robuste und unverwüstliche, zeitlose Design suggeriert jedem im Raum, wer hier gerade den Größten (PDA) hat. In dieser Disziplin gewinnt der Atari haushoch mit 5 von 5 möglichen Coolness-Punkten. Das HTC Magic als gefälliges Einheitsallerlei, das sich nicht aus der Masse hervorhebt muss sich mit 1 von 5 Punkten begnügen!


Wie cool sieht das bitteschön aus??

Fazit:

Die Entscheidung fällt knapper aus, als man es vielleicht zu Beginn des Testberichts erwartet hätte: Mit insgesamt 15 von 20 möglichen Punkten gewinnt das HTC Magic haarscharf vor dem Atari Portfolio mit 14 von 20 möglichen Punkten. Letztendlich machten sich nur die Schwächen in der Verbindung zum Internet bemerkbar. Diese Schwächen kann der Portfolio jedoch durch seinen maximalen Coolness-Faktor locker ausgleichen. Für welches Gerät man sich also letztendlich entscheidet hängt eher vom persönlichen Geschmack ab:

Möchte man die vollausgestattete Multimedia-Maschine die jedoch aufgrund der kurzen Batterielaufzeit etwas schwächelt so greift man zum HTC Magic. Wer jedoch auf solide verarbeitete 80er Jahre 16-Bit-Technik in der Größe einer Videokassette steht der wird sicher beim Atari Portfolio fündig! Mit beiden Geräten findet man auf jeden Fall einen kompetenten Begleiter im digitalen Alltag!

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Nicolas Dorwig

Nachruf an einen Zwerghamster

Montag, 14. Dezember 2009 16:45

Sicher kann man sich darüber streiten, ob es notwendig ist für einen Zwerghamster einen Nachruf zu schreiben. In diesem speziellen Fall halte ich es jedoch für angebracht. Gestern abend ist mein geliebter Zwerghamster “Pauline” nach kurzem Leidensweg an den Folgen einer Lungenentzündung für immer eingeschlafen.

Pauline hat mich vom April 2007 bis zum gestrigen Tag in einem Abschnitt meines Lebens begleitet, der von vielen Veränderungen geprägt war. Pauline war immer eine Ruhepol, der in meinem Alltag und den vielen Veränerungen in meinem persönlichen und beruflichen Umfeld Beständigkeit geboten hat.

Ich hoffe, dass es an dem Ort wo sie jetzt ist keine Schmerzen mehr gibt und dass sie dort ausreichend und viel von ihren Lieblingsleckereien bekommt: Getrocknete Mehlwürmer und Sonnenblumenkerne.

Die letzten Tage mit der Krankheit waren sicher nicht die schönsten für sie  und ich bin dankbar, dass es jetzt doch ein so abruptes Ende gefuden hat und ihr ein längerer schmerzvoller Leidensweg erspart bleibt.

Sie war ein Zwerghamster der leisen Töne, hat nie einen einzigen Laut von sich gegeben und wusste trotzdem mit ihrer possierlichen Art immer wieder auf sich aufmerksam zu machen.

Ich danke ihr für die wunderbare Zeit die ich mit ihr teilen durfte.

R.I.P. meine geliebte Pauline!

Für alle die sie nicht kannten hier ein Video aus “besseren Zeiten”. So werde ich sie auch in Erinnerung behalten!

Abschließend gilt mein Dank noch allen Menschen, die Pauline für mich während Urlauben oder Abwesenheit gepflegt haben sowie dem Team von SmartVet Wiesbaden, die in den letzten Tagen noch alles versucht haben um ihr Leben zu verlängern.

Thema: Allgemein | Kommentare (2) | Autor: Nicolas Dorwig

CD Cover Game

Mittwoch, 14. Oktober 2009 10:04

Bei Facebook bin ich heute auf ein nettes Spielchen für zwischendurch aufmerksam geworden: Das CD Cover Game. Sinn und Zweck ist, dass man aus verschiedenen zufällig zusammengewürfelten Teilen aus dem Internet ein CD-Cover zusammenklickt und dann veröffentlicht. Hier schon mal mein erster Versuch der heute zustande kam:

Das Bild entstand nach folgenden Vorgaben, die ich der Anleitung für das CD Cover Game entnommen habe:

  1. Zuerst geht man auf http://en.wikipedia.org/wiki/Special:Random. Der Artikel, der dort erscheint bzw. der erste Artikel in der Liste ist dann der Bandname für das CD-Cover in meinem Fall also “Károly” (Ein ungarischer Vorname)
  2. Danach geht man auf http://www.quotationspage.com/random.php3 und nimmt von dem ersten zufällig ausgewählten Zitat die letzten 4 oder 5 Wörter (In meinem Fall aus einem Zitat von einem Charakter aus dem Videospiel “Animal Crossing”)
  3. Zu guter Letzt um ein Foto für das Cover zu bekommen geht man auf http://www.flickr.com/explore/interesting/7days und nimmt das 3. Foto aus der Liste (egal was darauf zu sehen ist!)

Danach wird das ganze mit einem Bildbearbeitungstool der Wahl zu einem Cover zusammengebastelt. Eine nette Sache wie ich finde! Manchmal habe ich den Eindruck dass die Cover einiger tatsächlich existierender Bands auch auf diesem Weg entstehen! ;-)

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Nicolas Dorwig

web’n'walk Box von T-Mobile – Security Fail

Mittwoch, 30. September 2009 11:44

Zu allererst natürlich der DISCLAIMER:

Ich habe die folgenden Schritte in keiner Form durchgeführt um Schaden bei dem Betreiber dieser Box zu verursachen. Außer den wenigen Pings und Traceroutes habe ich keinerlei Traffic verursacht und auch sonst keine Daten über dieser fremden Box genutzt. Die folgenden Ausführungen wurden an dieser Stelle nur dokumentiert um Besitzer einer derartigen Box vor den möglichen Sicherheitsrisiken zu warnen und um zu demonstrieren, wie unsicher viele Router im Werkszustand sind.

Auf meinem Web zur Arbeit bin ich heute mal wieder im Zug über ein katastrophales Sicherheits-Leck gestolpert. Am Bahnhof fiel mir mal wieder ein WLAN-Accesspoint mit der ESSID “web’n'walk Box IV” auf, der keinerlei Verschlüsselung aufwies. (Die Box ist ein UMTS-WLAN-Router für unterwegs)

(Infos über die Box bei T-Mobile)

Dadurch wurde ich neugierig und begann mir das Gerät mal etwas genauer “anzusehen”

Nachdem der Netzwerkmanager eine Verbindung hergestellt hatte begann ich mit “Bordmitteln” die Box etwas genauer unter die Lupe zu nehmen:

nicolas@nicolas-laptop:~$ ifconfig
ath0      Link encap:Ethernet  Hardware Adresse 00:15:af:83:22:1b
inet Adresse:192.168.1.107  Bcast:192.168.1.255  Maske:255.255.255.0
inet6-Adresse: fe80::215:afff:fe83:221b/64 Gültigkeitsbereich:Verbindung
UP BROADCAST RUNNING MULTICAST  MTU:1500  Metrik:1
RX packets:6 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:47 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
Kollisionen:0 Sendewarteschlangenlänge:0
RX bytes:2444 (2.3 KB)  TX bytes:7818 (7.6 KB)

Aha, eine Verbindung steht also schon mal, mal sehen, ob wir auch Zugang zum Internet haben:

nicolas@nicolas-laptop:~$ ping heise.de
PING heise.de (193.99.144.80) 56(84) bytes of data.
64 bytes from redirector.heise.de (193.99.144.80): icmp_seq=1 ttl=240
time=136 ms
64 bytes from redirector.heise.de (193.99.144.80): icmp_seq=2 ttl=240
time=87.3 ms

Check! Scheint zu klappen!

nicolas@nicolas-laptop:~$ route
Kernel-IP-Routentabelle
Ziel            Router          Genmask         Flags Metric Ref    Use Iface
192.168.1.0     *               255.255.255.0   U     0      0        0 ath0
link-local      *               255.255.0.0     U     1000   0        0 ath0
default         e.home          0.0.0.0         UG    0      0        0 ath0

Auch hier alles so wie es sein soll!

nicolas@nicolas-laptop:~$ traceroute heise.de
traceroute to heise.de (193.99.144.80), 30 hops max, 40 byte packets
1  e.home (192.168.1.1)  6.898 ms  7.489 ms  12.269 ms
...

Per Traceroute habe ich dann auch die IP-Adresse der web’n'walk Box raus. Im Browser eingegeben habe ich dann die Weboberfläche. Leider (bzw. zum Glück!) mit Passwort geschützt! Per Bruteforce hätte man sicher schnell das Kennwort gefunden, da NUR das Kennwort notwendig ist, jedoch nicht der Username.

Naja, mal sehen, wer sich noch hier im Netz tummelt:

nicolas@nicolas-laptop:~$ nmap -sP 192.168.1.0-255
Starting Nmap 4.53 ( http://insecure.org ) at 2009-09-30 09:36 CEST
Host e.home (192.168.1.1) appears to be up.
Host 192.168.1.104 appears to be up.
Host 192.168.1.107 appears to be up.
Nmap done: 256 IP addresses (3 hosts up) scanned in 6.435 seconds

Interessant, die 192.168.1.1 ist die Box, 192.168.1.107 bin ich, 192.168.1.104 wird wohl der Wahnsinnige sein, der sich auf diesem Weg ins Netz begibt. Den sehen wir uns mal genauer an:

nicolas@nicolas-laptop:~$ nmap 192.168.1.104 -PN -vvvv
Starting Nmap 4.53 ( http://insecure.org ) at 2009-09-30 09:37 CEST
Initiating Parallel DNS resolution of 1 host. at 09:37
Completed Parallel DNS resolution of 1 host. at 09:37, 13.00s elapsed
DNS resolution of 1 IPs took 13.00s. Mode: Async [#: 1, OK: 0, NX:
0, DR: 1, SF: 0, TR: 3, CN: 0]
Initiating Connect Scan at 09:37
Scanning 192.168.1.104 [1714 ports]

Nachdem ich diesen Scan gestartet habe bin ich rausgeflogen, entweder hat mich die Box gekickt, weil sie einen Portscan entdeckt hat oder die Box ist offline gegangen. Hätte ich mehr Zeit oder mehr kriminelle Energie gehabt hätte ich mit ziemlicher Sicherheit deutlichen Schaden mit dieser fremden gekaperten Box anrichten können. Mal abgesehen davon, dass ich fremden UMTS-Traffic zum gratis-Tarif hätte nutzen können. Denkbar wäre z.B. auch die Nutzungen eines Sniffers gewesen (wie z.B. Wireshark) um die Daten von dem 2. Client an der Box in Echtzeit zu capturen und zu analysieren. (Stichwort Kennwörter mitlesen)

An dieser Stelle also meine eindringliche Warnung an Nutzer einer derartigen Box: Bitte mal ein paar Minuten Zeit nehmen und die Box ausreichend absichern! Ihr tut euch damit einen riesen Gefallen. Man denke nur mal daran, was passiert, wenn ein Fremder über die Box illegale Inhalte (KiPo u.ä.) heruterläd und man selber dann mal nachweisen muss, dass da zu dieser Zeit ein fremder Angreifer auf der Box eingeloggt war. Außerdem der Hinweis an die Telekom: Bitte solche Boxen nicht mehr in der denkbar unsichersten Konfiguration verkaufen! Nehmt Euch ein Beispiel an AVM: Eine Fritzbox ist defaultmäßig IMMER mit WPA2 verschlüsselt!

Denkt mal drüber nach!

Thema: Allgemein, Linux | Kommentare (2) | Autor: Nicolas Dorwig

Rezept: Gemüsepuffer

Montag, 31. August 2009 19:45

Für dieses einfache Rezept benötigt man (Mengenangaben für 2-3 Personen):

  • 6-7 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Zucchini
  • 2-3 Eier (Je nach Größe)
  • 1 kl. Dose Mais
  • 3 EL Mehl
  • Pfeffer, Salz, Muskatnuss, Paprikapulver zum Abschmecken
  • Öl zum Anbraten

An Küchengerätschaften wäre zudem eine Küchenmaschine (Zum Zerkleinern) oder eine 4-Kant-Reibe praktisch.

Zunächst wird die Zucchini gewaschen und die Kartoffeln geschält. Die Zwiebel in kleine Würfel hacken.  Die Zucchini und die Kartoffeln werden mit einer Reibe oder der Küchenmaschine fein gehobelt. Alle Zutaten werden danach in einer großen Rührschüssel zu einer homogenen Masse verrührt und mit den Gewürzen großzügig abgeschmeckt.

Die Masse dann in einer gut vorgeheizten Pfanne mit reichlich Öl (z.B. Rapsöl) zu Puffern formen und diese von beiden Seiten schön kross und braun anbraten. Vor dem servieren ggf. auf etwas Küchenkrepp kurz abtropfen lassen.

Dazu passt ein kühles Bier und je nach Geschmack, wie bei Kartoffelpuffern ein Fruchtmuß (z.B. Apfelmuß)

Guten Appetit!

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Nicolas Dorwig

Eine neue Idee für eine Mixtape-Community

Freitag, 14. August 2009 12:05

Mixtapes, wer kann sich nicht an diese gute Alte Zeit erinnern? In ewiger fiddeliger Kleinarbeit wurde auf einer Kassette ein Mixtape (meist für eine ganz spezielle Person) zusammengestellt. Dabei kam es natürlich auf eine genau abgestimmt Abfolge der Tracks an, perfekte Pausen und Übergänge und natürlich die auswahl der perfekten Songs für eben dieses Tape. Denn ein Mixtape zu erstellen war eine wirkliche handwerkliche Kunst. Stundenlanges hin- und herspulen auf dem Tapedeck inklusive.

Den Spirit dieser Zeit möchte ich einfangen und wieder in die aktuelle Zeit zurückholen. Heutzutage ist es ja dank iTunes und Co. kein Problem mehr mal eben eine Abfolge von Songs zusammenzuklicken und als Playlist auf CD zu bannen. Aber der Reiz eines handgefertigten Mixtapes geht dabei aus meiner Sicht verloren. Angeregt wird für mich das ganze durch Ideen wie diese.

Vielleicht kennt da der ein oder andere von Euch “Die Kassette” in Leipzig. Eine Anlaufstelle für Mixtape-Entusiasten. So oder so ähnlich stelle ich mir das ganze vor!

Deswegen jetzt mein Versuch eine neue Community für Mixtapes zu etablieren. Dafür benötige ich jedoch noch Anregungen, Kritik und Hinweise von anderen Menschen. Für eine Ersten Eindruck an dieser Stelle die “Eckdaten” meiner Idee:

  • Kernstück der Community ist eine Website auf der sich die User ein Profil anlegen können und ihre erstellten Mixtapes verwalten können. Die Frage der zu verwendeten Technik zur Realisierung (Blog, Community-Seite, Custom-CMS o. Ä.) ist noch ungeklärt.
  • Die Mixtapes sollen ganz analog unter den Usern per Kassette getauscht werden. (Über die Distribution habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, normalerweise sollte das ganze auf dem Postweg aber eigentlich ganz gut zu realisieren sein.
  • Um etwas Web-2.0. in die ganze Sache zu bringen könnte einer Verlinkung der Tracks, die auf einem Mixtape zusammengestellt wird über last.fm erfolgen. Links zu den Bandprofilen auf mySpaca wären auch noch denkbar. Das ganze soll aber nicht zu “digital” werden. Die Kernaussage der neuen Community ist der Austausch von analogen Kasetten-Miytapes untereinander.

Ganz konkret bleibt jedoch bei der ganzen Sache noch die Frage offen, inwiefern man sich mit einer solchen Community schnell in einer rechtlichen Grauzone befindet? Natürlich soll die ganze Sache kostenfrei sein, aber wie schaffe ich es jetzt das ganze unter dem Deckmantel der “Privatkopie” zu verpacken? Wie schaffe ich es “schwarze Schafe” die meine Plattform als Distributionsweg für Raumkopien nutzen wollen rauszufiltern?

Sollte es eine Möglichkeit geben diese rechtlichen Bedenken zu klären könnte ich für die Realisierung Mitarbeit in folgenden Bereichen gebrauchen:

  • Aufbau und Betreuung einer Communityseite für den oben genannten Zweck, vorzugsweise mit einer Software, die im Bereich OpenSource zu finden ist. (Joomla, Typo3, Wordpress u.ä.)
  • Menschen, die Spaß an der grafischen Gestaltung der oben genannten Seite haben
  • und natürlich massenweise Mitglieder sie Spaß darin finden auf der althergebrachten Weise Mixtapes auf Kassette zu erstellen und mit anderen Mitgliedern dieser Community zu tauschen.

Mal sehen was daraus wird! Würde mich über möglichst viele Meldungen diesbezüglich freuen!

[Update] Ich habe bei “Die Kassette” nochmal eine Anfrage per Email gestellt, wie bei denen Die Situation geregelt ist. Wenn da eine Rückmeldung kommt werde ich hier wieder ein Update geben!

Thema: Allgemein | Kommentare (1) | Autor: Nicolas Dorwig

Abgewrackt: Mein Golf…

Samstag, 4. Juli 2009 4:41

Nach fast 90.000 gemeinsam erlebten Kilometern trennen sich heute die Wege von uns! Fast 7 Jahre hat mir dieses Auto meine Mobilität gesichert und mich an viele Orte sicher und zuverlässig gebracht.

Im vergangenen Jahr häuften sich jedoch die Reparaturen was dazu führte, dass ich Abschied nehmen muss von meinem Golf. Mit Kilometerstand 162.580 übergebe ich Ihn hiermit in die Hände des Autohaus und damit auf den Weg, den alle Autos irgendwann gehen müssen.

Danke für die vielen Kilometer, Geschichten, Abenteuer und Reisen die ich mit diesem Auto erleben durfte.

Die Generation Golf sagt “Tschüss”…

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Nicolas Dorwig

Seltsam: Passworter + PostIts + IKEA = Fail

Mittwoch, 6. Mai 2009 14:56

Hm, da wird einem an jeder Stelle zum Thema Computersicherheit eingetrichtert, dass man sensible Passwortdaten nicht in der Nähe des Computers (Schublade, unter der Tastatur oder gar am Monitor) aufbewahren soll und dann kommt folgendes per Post:

Ist ja praktisch! Als IKEA Buisiness-Kunde hat man jetzt also ganz komfortabel die Möglichkeit seinen Benutzernamen und Kennwort mit dem beigelieferten PostIt direkt und für alle zugänglich an den Monitor zu kleben. Wie super! Jahrelange Aufklärungsarbeit zum Thema sicherer Umgang mit Kennwörtert mit einem Kundenmailing für immer unterwandert!  Gratulation an IKEA!

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Nicolas Dorwig

Hobnox Test: Erster Track veröffentlicht!

Dienstag, 5. Mai 2009 15:59

Wie ich vor einigen Wochen schon mal berichtet habe gibt es bei Hobnox ein nettes Tool, mit dem man in der Art von Reason und Rebirth verschiedene Synthesizer und Effektgeräte auf einem Desktop zusammenklicken kann und so einfach Musik produzieren kann. Ich habe das Hobnox Audiotool jetzt noch mal etwas genauer unter die Lupe genommen und mal einen kleinen Track zusammengeklickt, den man hier unten anhören kann:

Mal sehen, wenn ich meine Profilseite bei Hobnox mal ein bischen besser auf Vordermann gebracht habe werde ich da vielleicht auch mal ein paar andere Tracks von mir hochladen. Finde die Community irgendwie angenehmer als z.B. mySpace. Dort besteht ja fast alles nur noch aus Spam!

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Nicolas Dorwig

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