Beitrags-Archiv für die Kategory 'Hörgeräteakustik'

Zusammenfassung für die neue Messnorm DIN 60118-7:2005

Montag, 11. Mai 2009 9:31

Vergangenes Wochenende habe ich in meinem Meistervorberitungskurs die neue Messnorm DIN 60118-7:2005 für die Messung an Hörgeräten kennengelernt. Da das Script aus dem Unterricht aus meiner Sicht etwas “verwirrend” ist habe ich mir die Mühe gemacht es noch mal in meinen Worten zusammenzufassen. Zu finden hier im Downloadbereich!

Thema: Hörgeräteakustik | Kommentare (0) | Autor: Nicolas Dorwig

Eigenartiger Fehler mit NOAHLink

Dienstag, 6. Januar 2009 10:33

In den vergangenen Tagen ist mir ein eigenartiger Fehler mit dem NOAHLink auf der Arbeit aufgefallen: Alle NOAHLinks bei uns in den Geschäften haben kurz nach dem Jahreswechsel ihre Bluetooth-Paarung mit den PCs verloren. Eigentlich kein großer Act, die Paarung wieder herzustellen. Trotzdem nervig. Habe mal eine Email an die HIMSA geschrieben, vielleicht haben die ja eine “Jahr-2009-Problem”. ;-)

Thema: Hörgeräteakustik | Kommentare (0) | Autor: Nicolas Dorwig

Lustig: Typenbezeichnung für einen Schwerhörigenwecker

Montag, 26. Mai 2008 16:06

Also wer von der “Sonic Boom Bomb” nicht wach wird, der hat wirklich ein ernsthaftes Problem mit den Ohren ;-)

Thema: Hörgeräteakustik | Kommentare (0) | Autor: Nicolas Dorwig

Mikrofonunterstützer Unterricht in den USA

Montag, 31. März 2008 14:17

Seit langem mal wieder ein Thema aus der Welt der Audiologie: Wie ich heute bei heise.de gelesen habe, entwickelt sich der Schulunterricht in den USA zunehmend in eine noch weiter technisierte Richtung: Um die Belastung der Lehrer in den Klassenräumen zu vermindern wird zunehmend auf die Kommunikation mit Mikrofonen gesetzt. Bekannt ist dieses Konzept vielleicht aus den Universitäten, die teilweise in den Hörsälen mit sehr ausgeklügelter Beschallungstechnik ausgestattet sind. Durch die zunehmenden Klassengrößen und immer mehr Nebengeräusche (Klimaanlagen etc.) nimmt die Lärmbelastung derart zu, dass solche Techniken auch in kleineren Klassen sinnvoll zum Einsatz kommen können. Wäre jetzt mal interessant zu beobachten, ob sich auch die Schulleistungen der Schüler dadurch bessern. Letztendlich profitieren ja nicht nur die Lehrer von dieser Entlastung, auch den Schülern wird sicherlich damit geholfen. Mir waren derartige Installationen bisher nur aus Schwerhörigenschulen bekannt. (FM-Anlagen u. ä.)

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29.02. – Ein verherendes Datum für Phonak!

Freitag, 29. Februar 2008 21:46

Heute ist mir ein interessanter Bug in der aktuellen Anpasssoftware von Phonak aufgefallen (iPFG 2.0 seit ca. 2 Wochen aktuell): Am heutigen Freitag den 29.02. hat das iPFG auf keinem unserer PCs nicht mehr funktioniert. Auch das “Allheilmittel drüber installieren” hat keine Besserung gebracht Ein Anruf bei dem Software-Support von Phonak hat dann meine Vermutung bestätigt: Bei der Entwicklung der iPFG wurde 2008 als Schaltjahr nicht beachtet. Dieser Fehler in der iPFG-eigenen Datenbank führe dann dazu, dass die Software sich direkt nach dem erfolgreichen Laden mit einem unbekannten schweren Ausnahmefehler verabschiedete. Ein Workaround war von seitens Phonak auch schon parat: Datum des betroffenen PCs auf den 01..03 umstellen…

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Implantierbares Hörgerät

Mittwoch, 6. Februar 2008 14:39

Wenn sogar ein bekannter Verlag für Computerliteratur und -zeitschriften über ein Hörgerät berichtet, dann muss es sich um eine technisch sehr interessante Entwicklung halten. Wie heise.de gestern berichtete [1] hat die amerikanische Firma Otologics ein volimplantierbares Hörgerät vorgestellt bei dem sämtliche eletronische Komponenten unter der Haut untergebracht sind. Körperlich aktive Hörgeräteträger können auf diese Weise auch anspruchsvollen Sportarten wie Schwimmen u.ä. nachgehen, ohne, dass man dabei auf die Hörgeräte verzichten muss. Sogar das Mikrofon (bei bisherigen implantierten Geräten meist die Schwachstelle) kann dabei unter der Haut eingesetzt werden. Durch eine sehr große Lautsprechermembran kann der Emfpindlichkeitsverlust des Mikrofons so ausgeglichen werden.

[1] http://www.heise.de/newsticker/meldung/102995

[2] http://www.heise.de/tr/Ein-ganz-normales-Ohr–/artikel/102518

Danke noch mal an Steve für den Hinweis!

Thema: Hörgeräteakustik | Kommentare (0) | Autor: Nicolas Dorwig

So!

Freitag, 1. Februar 2008 14:24

Heute geht meine Beantragung der Meisterprüfung in 2009 und die Anmeldung für die Meistervorbereitungskurse in Lübeck raus! Eine neue Phase in meinem Leben beginnt

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Interessant: Firmen als Provider in Logfiles

Samstag, 29. Dezember 2007 11:41

Bei der Sichtung meiner GoogleAnalytics für das forum-hoergeraeteakustik.de ist mir heute aufgefallen, das bei den Top-Providern der Visitors schon seit einiger Zeit die Firma Interton Hörgeräte und die Hörgeräteakustiker-Kette GEERS auftaucht. Bis vor einiger Zeit habe ich nur “echte” Provider wie Freenet, DTAG, Arcor und ähnliche aus den Logfiles auslesen können. Ich kann es mir nur so erklären, dass diese Besucher bei den betreffenden Firmen arbeiten und über das Firmennetz auf das Forum zugreifen, der Proxy der Firmen wird dann scheinbar reverse auf die Firmendomain aufgelöst.

Anbei ein Bilddokument aus den Zugriffsprotokollen

Zusätzlich kann ich nach knapp einem Monat GoogleAnalytics auf allen meiner Websites nur sagen, dass das wirklich ein extrem geniales Tools zur Besucherauswertung ist. Ich betreibe zusätzlich immer noch unabhängig einen webalizer, aber die Art und Weise wie Google die Daten visualisiert und ordnet ist wirklich einmalig. Google ist also nicht immer nur “evil”… Skeptisch kann man evtl. den Cookies gegenüber sein, die GoogleAnalytics verwendet, aber das ist ja jedem selber überlassen, ob er die zulässt oder nicht.

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Elektronische Gesundheitskarte – Was passiert mit dem Hörgeräteakustiker?

Freitag, 2. November 2007 11:22

Ich hatte vor einigen Wochen ein sehr interessantes Gespräch mit einem Anbieter von Verwaltungssoftware für Hörgeräteakustiker. Diesem Gespräch voraus gingen einige Emails, die folgende Fragen meinerseits zur Elektronischen Gesundheitskarte (eGK) beantworten sollten. Hier sind meine Überlegungen, die die eGK und die damit verbundenen Neuerungen und Änderungen für den Hörgeräteakustiker ergeben:

  1. Welchen Nutzen als Hörgeräteakustiker kann ich aus der eGK ziehen?
  2. Ab wann wird die Einführung der eGK für den Hörgeräteakustiker relevant?
  3. Ist für den Beruf des Hörgeräteakustikers ein Heilberufsausweis vorgesehen (Wie z.B. für Ärzte)?
  4. Welche Veränderungen betreffend der Infrastuktur (Lesegeräte etc.) kommen zum Thema eGK auf die Akustiker zu?

Meine Meinung zur Informationspollitik des Verantwortlichengremiums zur eGK hat sich nach diesem Telefonat deutlich bestätigt: Selbst die Anbieter von Verwaltungs- und Warenwirtschaftssystemen haben keinerlei gesicherte Informationen, die die geplante Einführung der eGK betreffen. Anfrage-Emails an die “offizielle” Informationsseite werden nicht beantowortet und auch die Seite selbst lässt nur einen sehr diffusen Einblick in die komplizierten Mechanismen des eGK zu. Die Informationen beschränken sich mehrheitlich auf das Verhältnis Patient/Arzt und ggf. noch die Apotheken, andere Leistungserbringer im Gesundheitswesen werden ausgespart.

Mein oben aufgeführten Fragen sind jetzt wie folgt (teilweise) beantwortet:

Zu 1: Der aus meiner Sicht offensichtlichste Nutzen für den Akustiker besteht darin, dass das bisher nur im Papierformat vorhandene Muster 15 (HNO-Ärztliche Verordnung) und die damit verbundenen Audiogrammdaten als eRezept auf der Karte gespeichert werden könnten. Für Röntgenbilder und ähnliches Diagnose-Bildmaterial ist dies bereits in der letzten Ausbaustufe der Karte geplant. Bis jetzt ist jedoch noch keine Spezifikation für ein einheitliches Format zur Speicherung von Audiogrammdaten bekannt (oder auch vorgesehen?).

Zu 2: Die einzelnen Informationsseiten im Internet zur eGK (sowohl die Offizielle als auch die Seiten zu den einzelnen Regionaltests) berichten in regelmäßigen Abständen über den Verlauf der sog. 10.000er-Tests und den darauf aufbauenden 100.000er-Tests. Quelle Ein konkretes flächendeckendes Einführungsdatum hängt demnach deutlich davon ab, wie die Teil-Tests verlaufen. Eine bestätigte Einführung zu einem festgelegten Termin ist nach meiner Einschätzung nicht vor Ende 2008 möglich, da einfach noch zu viele Fragen, die die Infrastruktur betreffen ungeklärt sind (Wie ist die Sicherheit der Daten gewährleistet, wie sollen die enormen Datenmengen, die pro Tag auflaufen bewältigt werden?)

Zu 3: Zu diesem Punkt gibt es eine Information, die in einer Fachzeitschrift für Hörgeräteakustiker publiziert wurde, die die pessimistische Aussicht hat, dass der Hörgerätekustiker mit einführung der eGK “arbeitslos” wird. Das Sicherheitsmodell der eGK sieht vor das für einige Zugriff auf die Karte immer zunächst der perönliche PIN des Versicherten sowie ein sog. Heilberufsausweis als Verifizierung notwendig sind. In allen Informationen, die ich bis jetzt über die eGK gelesen habe taucht immer nur das Verhältnis zwischen Arzt und Patienten auf, aber nie das Verhältnis zwischen Patient und anderen Heil- und Hilfsmittelberufen (bspw. Optiker, Orthopädieschuhmacher und eben Hörgeräteakustiker) auf. Wenn die eGK eingeführt wird wäre es aus meiner Sicht wünschenswert, wenn andere Heil- und Hilfsmittelberufe neben den Ärzten von den neuen Funktionen der eGK mit profitieren könne. Durch Mailkontakt mit der Firma IQmed, welche Dienstleitungen für das Gesundheitswesen anbietet habe ich jetzt erfahren, dass für alle Heil- und Hilfsmittelberufe ein entsprechender Ausweis vorgesehen ist. Der Dachverband der deutschen Hörgerätekakustiker ist wohl auch in verschiedenen Arbeitsgruppen vertreten, die mit der Umsetzung der eGK beschäftigt sind.

Zu 4: Für das Lesen (und Schreiben) der eGK sind neue Lesegeräte notwendig. Momentan sind Geräte, die für die Nutzung mit der eGK freigegeben sind, preislich bei > 300 € angesiedelt. Im Vergleich zu einem gängigen Chipkartenleser für die aktuelle Krankenversichertenkarte nicht nachvollziehbar.

Sobald sich neuere Infos zu diesem Thema ergeben werde ich sie hier als Update posten

Thema: Hörgeräteakustik | Kommentare (0) | Autor: Nicolas Dorwig

Nachtrag zum RealSound von GN Resound

Freitag, 19. Oktober 2007 9:07

Auf dem diesjährigen Kongress für Hörgeräteakustik in Nürnberg wurden noch einige Neuerungen bezüglich der RealSound-Kopfhörer vorgestellt.

  • Neben der Variante, die ich meinem vorherigen Blogeintrag beschrieben habe gibt es jetzt für noch ansprochsvollere Nutzer ein 2-Wege-System namens “RealSound dynamics”. In diesem Hörer sind tatsächlich zwei Wandler eingebaut, die für unterschiedliche Frequenzbereiche zuständig sind. Die Verteilung erfolgt durch eine eingebaute Frequenzweiche (Aufbau wie eine klassische 2-Wege-Lautsprechebox) Durch diese Bauweise soll neben einem größeren Dynamikumfang ein noch klarer und verzerrungsarmer Klang möglich sein.
  • Beide Varianten gibt es jetzt neben der Standardfarbe weiß auch in schwarz. Auch bei den “dynamics” hat man die Wahl zwischen der Ausführung ohne und mit Cerumenschutzsystem.
  • Bei den Anschlusskabeln hat man jetzt die Wahl zwischen einem geraden und einem um 90° abgewinkeltem Klinkenstecker.

Auf der Internetseite von GN Resound gibt es momentan noch keine Informationen zu dem neuen 2-Wege-System. Ich denke, dass das daran liegt, dass es sich noch um eine Messeneuheit handelt.

Thema: Hörgeräteakustik | Kommentare (1) | Autor: Nicolas Dorwig

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